CMCM – eine musikalische Langzeitbeziehung

Vor mittlerweile mehr als 30 Jahren trafen die beiden Musiker mit den gleichen Initialen erstmalig aufeinander. Carl Majneri und Christoph Michalke. Nicht ahnend, dass diese Verbindung quasi ewig dauern (eine 30jährige Beziehung zwischen dermaßen unterschiedlichen Charakteren darf als ewig bezeichnet und auch empfunden werden) und so manche musikalische Perle zum Vorschein bringen sollte! Phasenweise unterstützt durch wunderbare Kollegen und Freunde (Jürgen Mitterlehner – Saxophone aller Art, Martin Mader – Keyboards, Bernie Magenbauer – Bass, Jörg Enzmann – Schlagwerk) geigen die beiden alten Haudegen der Wiener Musikszene also im Duo, Trio oder mit kompletter Band auf.

Von Anfang an war klar (und gilt bis heute): Gespielt wird, was uns gefällt. Zum Glück gab und gibt es da eine große Schnittmenge mit dem Geschmack des treuen Publikums. Egal ob ein bisserl kitschig (Elvis) oder fast schon subversiv (Heli Deinboek), zu wenig Kreuze (Bob Dylan) oder zu viele Nonen (Prince) in den Akkorden, gar einfache Melodien (Willie Nelson) oder anspruchsvolle 7/8-Rhythmen (remasuri) – wenn’s gefällt, wird’s gespielt. Lediglich Schlager und Volkstümliches haben es bis dato nicht ins Repertoire von CMCM geschafft. Aber die beiden sind ja noch jung…

Termine

30. Oktober 2026
Wirtshaus Assmayer
Klährgasse 3
1120 Wien

Christoph Michalke

Über Musik:
„Ein Lied muss für mich weder anspruchsvoll noch sonderlich komplex oder ausgetüftelt sein. Es muss nicht einmal zwingend schön sein. Aber es muss mir in die Brust greifen, und mein Herz streicheln, zusammendrücken oder einen Schlag aussetzen lassen können.“

Über Carl Majneri:
„Er ist der virtuose Teil von uns beiden. Der Auskenner. Er versteht und respektiert meinen wenig virtuosen Stil. Und er fühlt Musik sehr oft genau wie ich. Wäre ich der Yin, wäre Carl mein musikalischer Yang. Oder umgekehrt.“

Über sein Leben als Musiker:
„Eigentlich sehe ich mich nicht als Musiker. Mehr als Entertainer mit dem Glück, geduldige musikalische Partner und eine anscheinend nicht als schmerzhaft empfundene Stimme geschenkt bekommen zu haben. Auf der Bühne fühle ich mich zu Hause und es gibt für mich nichts Schöneres, als Menschen während des Konzerts emotional zu berühren. Besonders mag ich gelungene Wechselbäder aus herzhaftem Lachen, fein platzierten Magenstamperln und tiefer Berührtheit. Und am Ende, wenn dann das Licht ausgeht, einen Saal voller nahezu erschöpfter und beseelter Menschen.“

Carl Majneri

Über Musik
„Sie hat keinen Körper, ist nichts als verdichtete Luft. Man kann sie nicht ins Eck stellen, in eine Kiste sperren oder an die Wand hängen. Und doch kann sie tief bewegen und berühren, kann zum Weinen bringen und zum Lachen, euphorisieren, beruhigen – und manchmal auch unendlich nerven.“

Über Christoph Michalke
„Er und ich sind die Inkarnation eines Singer-Songwriters, dem ein Körper zu wenig war. Ich bin dankbar, mit ihm seit 30 Jahren die Luft zum Schwingen zu bringen.“

Über sein Leben als Musiker
„Ich erinnere mich gut an das Ambros-Konzert in der Arena 1983. Ich war gerade mal zwölf und zum ersten Mal auf einem richtigen Live-Konzert. In dem Moment war mir klar: Das will ich auch – Menschen mit Musik Freude bereiten. Wenn ich die Gitarre in die Hand nehme, am Lagerfeuer, in einer Bushaltestelle oder auf der Bühne, dann lebe ich diesen Traum.“

Die Band

Jürgen Mitterlehner (sax, voc)
Jahrelanger Wegbegleiter und „Auffetter“ von CMCM. Sein einzigartiger Sax-Sound und seine Qualitäten beim Chorgesang schmiegen sich wunderbar an die CMCM-Basis.

Martin Mader (keys, voc)
Musikalischer Busenfreund, Überstimmenexperte und vor allem einer der weltbesten Kieboada Österreichs.

Bernie Magenbauer (bass)
Schon im letzten Jahrtausend Bestandteil musikalischer CMCM-Projekte, profunder Rockbassist und -auskenner sowie erfolgreicher Pointenschreiber und Clown.

Jörg Enzmann (drums)
Schlagzeug, Gesang, Helge Schneider Imitation – was kann er eigentlich nicht? Nix. Nur ein „M“ fehlt in seinen Initialen.

Der Gast

Dieter van Werveke – aka „van Gurk“
Er schreibt großartige Lieder, singt wie eine Naturgewalt und spielt die E-Gitarre wie eine (im wohlwollendsten Sinne) wildgewordene Drecksau. CMCM lassen sich gerne vom Schalldruck seines Verstärkers die verbliebenen Haare föhnen.